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17.09.09
Teil-Erfolge bei der Zielumsetzung Eines schon einmal vorab. Ich habe festgestellt, daß Ziele zwar wichtig sind, man sich jedoch genau überlegen muß, inwieweit sie auch realistisch umzusetzen sind. So fällt es mir sehr leicht, mein Sportprogramm umzusetzen, da ich dies auch sehr gern tue und auch tun kann, wenn die Kinder dabei sind. Womit ich noch Schwierigkeiten habe, sind Ziele, die das Lernen betreffen, da ich dafür Ruhe brauche und wenn ich diese habe, meist zu unkonzentriert oder müde bin. Wer also Tipps hat, wie man trotz Haushalt und Kindern eine Fremdsprache effektiv erlernen kann, gebe bitte sein Kommentar ab. Jedenfalls fühle ich mich genervt und traurig, wenn ich gesteckte Ziele nicht erreicht habe. Man neigt dann dazu, sich als Versager zu fühlen, obwohl man doch viel getan hat, aber eben nicht das, was man sich vorgenommen hat. So werde ich mein Sportprogramm beibehalten und auch das Einfügen meines Links in die Webverzeichnisse, was eine Tätigkeit ist, wo ich mich nicht hochgradig konzentrieren muß und die mir auch Spaß macht. Was jedoch das Lernen betrifft, so muß ich in Zukunft flexibel sein, je nachdem, wieviel Zeit für mich allein ich habe. Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden, wie die neuen vegetarischen Kochrezepte ankommen und wie sich mein Sportprogramm meinem Wunschgewicht näher kommen läßt. Soviel ist es ja nicht, was runter muß, aber welche Frau ist schon zufrieden, wenn nicht alles so paßt, wie es sein soll. Alles Liebe, Eure Katerina
Wie oft rutscht einem die Bemerkung heraus, “So ein Pech aber auch”, oder “So ein Unglück”, oder “Da hast Du aber Glück gehabt”. Ich denke, wir sollten im Leben eine gewisse Gelassenheit in Bezug auf das Beurteilen von Geschehnissen einnehmen, was im ersten Moment als Unglück erscheint, erweist sich im nachhinein als Segen. Ein Stau auf der Autobahn, ein verpaßtes Flugzeug kann uns vor einer ungeahnten Katastrophe bewahren. Wer auf Gottes Führung vertraut, weiß, daß am Ende alles gut wird.
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muß man es aber vorwärts.
Hier eine schöne Geschichte zum Thema Glück oder Unglück aus China
Als der alte Mann von der Großen Mauer sein Pferd verlor Vor sehr langer Zeit lebte einmal ein alter Mann ganz in der Nähe der Großen Mauer. Er war ein einfacher Bauer und besaß ein Pferd. Dieses Pferd war sehr wertvoll für ihn. Nun lief sein Pferd eines Tages davon. Das Pferd war in das Land der Barbaren gelaufen und es gelang dem alten Mann nicht es wieder einzufangen. Alle seine Nachbarn kamen und bedauerten ihn. Immer wieder riefen sie: “Was für ein Unglück! Wie schrecklich!” Alle waren schrecklich aufgeregt und betrübt. Doch dann geschah etwas unerwartetes. Der alte Mann wiegte den Kopf hin und her und sagte zur Überraschung aller Nachbarn: “So wie ich die Sache sehe, lässt sich doch jetzt noch gar nicht sagen, ob es ein Unglück oder nicht ist. Wer weiß, vielleicht ist es gar nicht so schlecht!” Etliche Monate später kam das Pferd plötzlich zu dem alten Mann zurück. Doch es war nicht allein – nein! Es brachte noch eine ganze Herde von Wildpferden mit sich. Diese Pferde waren sehr wertvoll, da sie als sehr schnell und wendig galten. Wieder kamen alle Nachbarn, doch diesmal beglückwünschten sie ihn. “Was für ein großes Glück, nun bist du reich! Wie wundervoll!” Doch auch dieses mal war der alte Mann sehr vorsichtig und meinte: “Man weiß nicht, wie es am Ende ausgehen wird. Man kann noch nicht sagen, ob es ein Glück oder ein Unglück bedeutet.” Leider behielt der alte Mann Recht. Eines Tages wollte sein Sohn eines der Wildpferde einreiten. Doch das Pferd scheute und der Sohn fiel vom Pferd, dabei brach er sich das Bein. Natürlich kamen wieder alle Nachbarn und bedauerten den alten Mann und seinen Sohn. “Welch ein schreckliches Unglück! Was soll denn jetzt werden!” Doch der alte Mann sagte zu ihnen: “Macht euch keine Sorgen um uns. Im Augenblick sieht es wie ein Unglück aus, aber wer weiß wozu es gut ist, dass sich mein Sohn das Bei gebrochen hat. Ein Jahr später griffen plötzlich die Barbaren an und durchbrachen die Große Mauer. Alle jungen Männer aus der Gegend wurden in den Krieg einberufen und die meisten wurden dabei getötet. Doch der Sohn des alten Mannes wurde nicht einberufen, da sein Bein immer noch nicht wieder gut war. Er konnte bei seinem Vater bleiben und ihm helfen. Dies ist das Ende der Geschichte und wir lernen daraus, dass wir vorsichtig sein sollten mit unseren Äußerungen, ob etwas Glück oder Unglück bedeutet. Aus einem augenscheinlichen Glücksfall kann ein Unglück entstehen, aber auf der anderen Seite kann ein vermeintliches Unglück auch ein großes Glück verbergen. Letzten Endes hat der alte Mann alles bekommen: Reichtum und seinen Sohn.
Frauen lieben mit den Ohren
Die meisten Männer meinen, wir Frauen stehen auf Luxus und teure Autos. Doch in Wahrheit lieben Frauen mit den Ohren, während Männer mit den Augen lieben. Wir hören uns einen Mann schön, und Weisheit und Charisma eines Mannes ziehen uns in seinen Bann. Nun ist es aber so, daß Männer, die weise und charismatisch sind, meistens auch materiell gut gestellt sind. Das stört uns Frauen nicht sonderlich, wir gehen daran nicht zugrunde. Aber wenn wir die Wahl haben, unsere Zeit mit einem reichen niveaulosen unweisen Mann zu verbringen in seinem teuren Sportwagen auf langweiligen Parties oder mit einem weniger reichen, dafür aber gebildeten weisen charismatischen Mann am Ufer eines Sees bei Sonnenuntergang, dann ziehe ich persönlich letzteres vor. Geld verdienen kann Frau heutzutage ja auch. Dazu fällt mir noch folgende Bibelstelle ein:
2. Chronik Salomo bittet um Weisheit
1 1 Die Herrschaft Salomos, des Sohnes König Davids, war inzwischen fest begründet, denn der Herr, sein Gott, war bei ihm und schenkte ihm große Macht. 2 Salomo ließ ganz Israel zusammenrufen – die Heerführer, die Richter und alle politischen Führer und die führenden Männer der Familien. 3 Und Salomo und die ganze Gemeinde mit ihm, sie alle gingen auf den Hügel bei Gibeon, wo das Zelt Gottes stand, das Mose, der Diener des Herrn, in der Wüste errichtet hatte. 4 Die Bundeslade hatte David zuvor aus Kirjat-Jearim in das Zelt bringen lassen, das er in Jerusalem dafür hatte errichten lassen. 5 Der bronzene Altar jedoch, den Bezalel, der Sohn Uris und Enkel Hurs, geschaffen hatte, befand sich noch in Gibeon vor dem Heiligtum des Herrn. Vor ihm versammelten sich nun Salomo und das ganze Volk. 6 Und Salomo opferte dort vor dem Herrn 1.000 Brandopfer auf dem bronzenen Altar, der sich vor dem Zelt Gottes befand. 7 In dieser Nacht erschien Gott Salomo und sprach: »Was willst du haben? Bitte, und ich werde es dir geben!« 8 Salomo erwiderte: »Du hast meinem Vater David so viel Gutes getan, und nun hast du mich an seiner Stelle zum König gemacht. 9 Ich bitte dich, mein Herr und Gott: Halte doch das Versprechen, das du meinem Vater David gegeben hast, denn du hast mich zum König über ein Volk gemacht, das so zahlreich ist wie die Staubkörner der Erde! 10 Schenk mir Weisheit und Erkenntnis, damit ich gute Entscheidungen fälle, denn wer wäre fähig, dein großes Volk zu regieren?« 11 Da sprach Gott zu Salomo: »Weil dies dein Wunsch ist und weil du nicht um Reichtum, Schätze und Ehre oder um den Tod deiner Feinde und auch nicht um ein langes Leben gebeten hast, sondern um Weisheit und Erkenntnis, damit du mein Volk gut regieren kannst, über das ich dich zum König eingesetzt habe, 12 darum will ich dir die Weisheit und Erkenntnis schenken. Doch darüber hinaus werde ich dir auch Reichtum, Schätze und Ehre schenken, wie noch kein König vor dir sie hatte und auch keiner nach dir sie haben wird!« 13 So kehrte Salomo von dem Zelt Gottes auf dem Hügel bei Gibeon nach Jerusalem zurück und herrschte über Israel. 14 Salomo schuf sich ein riesiges Heer aus 1.400 Streitwagen und 12.000 Pferden. Viele von ihnen stationierte er in den Städten, die eigens für die Streitwagen gebaut worden waren, einen Teil behielt er jedoch bei sich in Jerusalem. 15 Der König sorgte dafür, dass es in Jerusalem so viel Silber und Gold gab wie Steine. Und wertvolles Zedernholz war so verbreitet wie das Holz der einfachen Maulbeerfeigenbäume, die im Hügelland wuchsen. 16 Salomos Pferde wurden aus Ägypten und aus Koë eingeführt; die königlichen Händler erwarben sie dort zum üblichen Preis. 17 Damals kostete ein ägyptischer Streitwagen 600 Silberstücke und ein Pferd wurde für 150 Silberstücke gehandelt. Viele Gespanne wurden an die Könige der Hetiter und an die Könige von Aram weiterverkauft. Alles Liebe, Eure Katerina